Gedichte

Freitag, 5. September 2008

Fuck you H-allein

Wenn die Berge glotzen,
die Häuser starren,
die Bäume windstill,
die Wiesen stoppeln, und:
Inseln aus Beton umkreisen.
Wenn Flüsse schwammig
die Menschen traurig
Brücken aus Stahl und:
die Nächte leer
deine Wohnung trostlos
Gedanken einsam
und selbst die Lichter nicht hell.
Dein Strand betonierter Schotter und:
die Luft voller Gewürze, trotzdem.
Auslagen verlassen
wie alles
um dich herum
nur Chaos.
Wenn Siedlungen schweigen
Balkone im Schatten der Fremdlichfeindlichkeit
Vereinsamen.
Wenn Worte verhallen
in dunklen Gassen
und Freunde sich verabschieden und:
sich Fremde ignorieren.
Bekannte vorbeiflanieren
in stillen Gassen.
Lokale überfüllt
mit Hoffnungslosigkeit und:
dem Schmerz
der Einsamkeit.
Wenn also die ganze Stadt
zu sterben scheint
Dann!
Kennst du H-allein!

SINN

Losgelöst von allem
Wie ein Wassermolekühl
Im Fluss
Träge und Gedankenlos
Treibend
Einem unbekannten Ziel entgegen.
Zu fliegen, der Sonne entgegen
Hoch hinaus, immer höher
Ohne Zwang
Frei!
Sich zu sammeln
Widervereinigen.
Ein schwerer Tropfen ohne Angst
Der Angst zu fallen.
Zu zerschellen im irgendwo.
Aufgesogen vom schweren Boden
Am Anfang einer Wurzel.
Hoch, immer höher.
Nahrung für irgendwas.
SINN zu machen.
Dünne Fäden die zu süßem führen
Nektar
Getragen von Bienenbeinen
Hoch über die Felder
Einer Welt
Die du nicht verstehst,
als Wassermolekühl.

Mittwoch, 20. August 2008

Eis.Kalt

Die Welt schleudert und tanzt und singt und
Ich möchte schreien:
Der Teufel tanzt an diesen Abend
Um Sie herum
Um Sie.
An ihrer Seite und grient und schleckt dabei sein Eis
Kalt
Die Welt sinkt mit dem hellen Stern und der Fluss spiegelt
Meinen Schmerz
Um Sie herum und funkelt und leckt sein Eis
Kalt
Ein Teufel ohne Gesicht und Namen
Und lächelt dabei
Meinen Namen
Grinst und wütet heimlich auf mich und steht auf
Sie
An seiner Seite und hält die Kälte
Mit Leid.
Zu fühlen welches ich
Erleben muss und
Ich möchte schreien:
Komm Teufel komm
Zeig dich
Schleck nur dein Eis
Kalt.
Ich frage mich
Wer in dieser Hölle ist hier der Teufel
Und warum ist Sie so?
Eis.Kalt.

Donnerstag, 7. August 2008

Ich dachte

Ich dachte an Speck und Eier und an ein Frühstück das ich mir wohl verdient hatte,
ich dachte an wohlgeformte Brüste und an Whiskey mit Soda,
ich dachte an Tage ohne Elektrizität,
ich dachte an Tage die mir nicht den Job kosten würden,
ich dachte an Tage ohne dem Strick am Hals,
ich dachte an Tage an denen das Frühstück nicht kalt werden würde,
ich dachte an Tage ohne Gedanken,
ich dachte an Tage ohne Verluste,
ich dachte an Tage ohne mich.
Ich dachte nichts,
ich war Tod.

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